Häufig gestellte Fragen Wie zerbrechlich ist dieses Porzellan? Bekanntlich besitzt Porzellan eine sprichwörtliche Zerbrechlichkeit, sorgsamer Umgang damit sollte also eine Selbstverständlichkeit sein. Allerdings erhöhen die teilweise extrem geringen Wandstärken unserer Gefäße keineswegs die Bruchanfälligkeit, gehen Sie einfach damit um wie mit Ihrem sonstigen Geschirr. Ähnlich wie dünnes Glas besitzt Porzellan eine gewisse Elastizität, dünne Teile sind dadurch nicht viel anfälliger als dicke. Wie kann ich das matte Porzellan reinigen? Die Ware wird bei 1300°C dicht gebrannt, das bedeutet, daß unser teilweise unglasiertes Porzellan zwar matt ist, aber nicht porös! Schmutz und Fett können also nicht eindringen. Sollten Sie doch einmal stärkere Verschmutzungen (Ruß, Lippenstift etc.) von der Oberfläche entfernen wollen, benutzen Sie dafür am besten die weißen sog. Radierschwämme, die Sie in jeder Drogerie bekommen, auch Zahnpasta ist geeignet. Normalerweise genügen aber Handwäsche oder die Spülmaschine völlig. Wird der Becher heiß, wenn ich daraus Kaffee/ Tee trinke? Stellen Sie die Becher/ Schalen auch mit Henkel her? Natürlich wird ein dünnwandiges Gefäß auch außen heiß, das hat den Vorteil, daß man fühlt, ob es zum Trinken noch zu früh ist. Was man nicht anfassen kann, kann man auch nicht trinken, allen Behauptungen zum Trotz. Wer aus Schalen oder Bechern trinkt, verbrennt sich deshalb niemals den Mund. Henkelbecher und -tassen stellt die Industrie in Massen her, wir konzentrieren uns lieber auf die Dinge, die nicht in jedem Laden zu bekommen sind. Man müßte die Wandstärke der Gefäße auch deutlich erhöhen um Henkel anzubringen, das hat brenntechnische Gründe (Deformationsneigung). Um den gefüllten Becher tragen zu können, füllt man ihn einfach nicht bis oben hin voll, so bleibt der obere Rand kühl. Was ist das für ein Porzellan, gibt es Anlaß für gesundheitliche Bedenken? Wir stellen unsere Produkte aus einer normalen Porzellanmasse für Industrieverarbeitung her, das garantiert Eigenschaften wie Spülmaschinen- und Mikrowellenfestigkeit. Die verwendeten Glasuren und Farben sind bleifrei und uneingeschränkt lebensmittelecht. Wie erzielt man so geringe Wandstärken, und warum stellt die Industrie so etwas nicht her? Wir arbeiten nicht wie eine Töpferei an der Drehscheibe, wir verwenden traditionelle Manufakturtechniken, d.h. Gipsmodelle und -formen, natürlich auch aus eigener Fertigung. Die der Form entnommenen, dünn gegossenen Rohlinge sind vor dem Brand extrem empfindlich und müssen sehr sorgsam behandelt werden, das ist bei automatisierter Produktion in der Industrie unmöglich. Beliefern Sie den Einzelhandel? Wo kann man Ihr Porzellan kaufen? Wir verkaufen nur direkt an Endkunden, das paßt besser zu einem 2-Personen-Unternehmen, das alle Produkte selbst herstellt. Neben dem Verkauf auf Messen und Märkten kann man unser Porzellan über das Internet beziehen. Somit können Sie auch jederzeit ergänzen oder nachkaufen. Reparieren/ restaurieren Sie auch fremdes Porzellan? Nein, das ist ein völlig anderes Fach als Porzellanherstellung. Ist Ihr Porzellan “Fine Bone China”, so dünn wie es verarbeitet ist? Nein, wir stellen normales europäisches Porzellan aus Kaolin, Feldspat und Quarz her. Bone China enthält bis zu 50% Knochenasche, ist durch die Rohstoffe und einen erheblich aufwendigeren Produktionsprozeß sehr teuer und wird daher im Luxussegment verwendet und entsprechend hochwertig und dünn verarbeitet. Wie bei  normalem Porzellan ist die Wandstärke aber keine Frage des Materials, sondern ausschließlich der Verarbeitung. Was ist Porzellan im Unterschied zu Keramik? Keramik ist der Überbegriff, Porzellan gehört wie Steingut, Steinzeug, Irdenware, aber auch Klinker oder Schamotte zu den keramischen Werkstoffen. Landläufig verwendet man “Keramik” aber meist für Töpferware, die handwerklich aus Ton auf der Scheibe gedreht wird. Porzellan ist anders zusammengesetzt (s.o.), wird im Gas- oder früher Kohleofen bei 1280 - 1420°C reduzierend gebrannt  und ist prinzipiell weiß im Scherben und durchscheinend. Es ist auch ohne Glasur vollkommen dicht. Die hohe Brenntemperatur und das damit verbundene Sintern führen das Porzellan im Brand relativ nahe an den Schmelzpunkt heran, die Masse wird im Ofen sehr weich. Das führt oft zu mehr oder weniger starken Deformationen, die man als individuelle Unterschiede der einzelnen Stücke sehen sollte. Mit Ausschuß hat das nichts zu tun, das gehört einfach bei traditionell hergestelltem Porzellan dazu. Nur wenige Porzellanmassen eignen sich für das Freidrehen auf der Töpferscheibe, meist wird Porzellan manufakturell in Gipsformen gegossen oder eingedreht.
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